Hans Jean Arp dans son atelier de la place Kléber, 1927. Fondation Arp, Clamart
Sophie Taeuber-Arp dans son atelier de la place Kléber, 1927. Fondation Arp, Clamart
Theo Van Doesburg dans son atelier de la place Kléber, 1927
THEO VAN DOESBURG
Utrecht 1883- Davos 1931
Der Autodidakt Theo van Doesburg war Maler, Architekt, Dichter und Theoretiker. In der 1917 von ihm gegründeten Zeitschrift De Stijl verbreitete er die bildnerischen Grundsätze von Mondrians Neoplastizismus. Dieses ausschließlich auf dem rechten Winkel basierende Prinzip wandelte van Doesburg 1924 durch die Einführung der um 45° geneigten Diagonale ab. Damit war der Elementarismus geboren.
SOPHIE TAEUBER-ARP
Davos 1889- Zürich 1943
Sophie Taeuber studierte an verschiedenen Kunst- und Gewerbeschulen und war an der Gründung der Dada-Gruppe beteiligt. Später schloss sie sich der abstrakt-konstruktivistischen Strömung an. Ihr künstlerisches Schaffen umfasste Malerei ebenso wie Plastik, Tanz, Relief und Teppicharbeiten. Dabei bewegte sich ihre Formensprache zwischen strenger Rechtwinkligkeit und wogenden Linienkompositionen.
HANS JEAN ARP
Strasbourg 1886- Bâle 1966
Nachdem sich Arp in expressionistischen und kubistischen Kreisen bewegt hatte, war er 1916 in Zürich einer der Mitbegründer des Dadaismus. In späteren Jahren näherte er sich Surrealismus und Konstruktivismus an. Sein Ansatz war multidisziplinär, er schrieb Gedichte, schuf Collagen, Reliefs und ab 1930 Plastiken mit organischen Formen. 1915 begegnete Arp Sophie Taeuber, die beiden Künstler heirateten 1922.
